Rieden in der NS-Zeit
Drohbrief an den Riedener Pfarrer aus dem Jahr 1933
Der Zweite Weltkrieg in Rieden – Aus den Tagebuchaufzeichnungen von Oberlehrer Max Holland
Die Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg
1946
Die Einwohnerzahl Riedens ist aufgrund des Zuzugs von Flüchtlingen aus den Ostgebieten auf 596 angestiegen. Vor dem Krieg zählte man in Rieden 336 Einwohner.
Der bislang kommissarisch eingesetzte Bürgermeister Alois Ostler wird durch Wahlen in seinem Amt bestätigt und bleibt Bürgermeister bis 1948.
1947
Neuer Pfarrer ist Anton Schmid (bis 1956)
1948
Der neu gewählte Bürgermeister Wendelin Seitz führt dieses Amt bis 1962.
1949
Der aus Pommern stammende Gerhard Krüger (geb. 1919) meldet seine mechanische Werkstätte gemeindepolizeilich an:
1952
Krüger erhält seine ersten drei Patente: für einen "Allgäuer Dungseitenstreuer", einen Heuauflader und einen Turbo-Heuwender.
1956
Aufgrund steigender Schülerzahlen (90 Kinder) wird die Riedener Schule nun 3-klassig geführt.
1958
Rieden hat 369 Einwohner, Zellerberg 626 Einwohner
1959
Rückgang der Pferde in der Landwirtschaft auf 30; parallel dazu wuchs die Zahl der Zugmaschinen auf 38.
Die Firma Krüger errichtet ein Zweitwerk im österreichischen Kittsee / Burgenland.
1962
Josef Wallach wird neuer Bürgermeister. In seine Amtszeit (bis 1996) fallen zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur (u.a. Sportplatzerwerb, Erweiterung der Schule und des Kindergartens, Bau einer Turnhalle und eines Feuerwehr-Gerätehauses.
1963
Die Wohnsiedlung beim Bahnhof Pforzen wurde durch Baumaßnahmen der Bayerischen Landessiedlung Landeswohnfürsorge und durch Privatbauten vergrößert. Seit dem 19. Juli heißt der Ortsteil Zellerberg.






